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Selbsthilfe zu wenig beachtet

Das Jahr 2001 ist das internationale Jahr der Freiwilligen. Freiwilligenarbeit wird offiziell gefördert und in der Öffentlichkeit aufgewertet. Das freiwillige Engagement wird durch professionelle Vermittlungsstellen gefördert und ist im Wachstum begriffen.

images-17Dies ist erfreulich, denn das Sozial- und Erziehungswesen, Politik, Kultur, Kirche und Sport sind auf freiwillige Mitarbeit angewiesen. In diesem Zusammenhang ist es wesentlich, die Aufmerksamkeit auf die Selbsthilfebewegung zu richten, denn auch in ihr wird kostenlose Arbeit geleistet, die dem Gemeinwesen zugute kommt.Im Kanton Thurgau existieren rund 85 Selbsthilfegruppen zu 60 verschiedenen Themen. In diesen Gruppen können Menschen, die durch eine schwere Krankheit oder einen Schicksalsschlag in eine Krise geraten, diese Ereignisse emotional verarbeiten – ein wichtiger Teil der Heilung und Bewältigung.

Die Selbsthilfegruppe bietet den Betroffenen Information und neue Sichtweisen aus den Lebens- und Leidenserfahrungen der anderen Mitglieder. So kann der Umgang mit dem zentralen Lebensproblem verbessert werden, Schritt für Schritt begleitet durch die Leidensgenossen in der Gruppe. Häufig ist die Selbsthilfegruppe für chronisch kranke, behinderte und diskriminierte Menschen der einzige Ort, an dem sie sich ohne Scham und Verunsicherung zeigen können.
download-8Die Wirkung von Selbsthilfegruppen lässt sich an Hand der Wirkprinzipien der Psychologie und Psychotherapie und neuerer Studien über die Gesundheitsförderung aufzeigen: Die gemeinsame Betroffenheit bewirkt tiefe menschliche Beziehungen. «Lernen am Modell» ist für die Anpassung menschlichen Verhaltens besonders wichtig und gelingt am besten bei nahe stehenden Bezugspersonen. Soziale Unterstützung durch Zugehörigkeit zu einer Gruppe wirkt präventiv. Eine Tatsache, die durch verschiedene wissenschaftliche Studien bestätigt ist. «Helfen hilft» ist für viele kranke und sozial benachteiligte Menschen eine wichtige Erfahrung. Fühlt man sich schwach und ohnmächtig, erfährt man in der Selbsthilfegruppe wieder seine Stärke, man wird gebraucht und ist gefragt.

Neue Studien haben ergeben, dass Menschen, welche die krisenhaften Ereignisse ihres Lebens verstehen, einordnen und handhaben können, durchwegs gesünder bleiben als andere Betroffene.

Kontaktstellen helfen Rat Suchenden «ihre Gruppe» zu finden und unterstützen die Neugründung von Gruppen. Sie übernehmen koordinierende und unterstützende Aufgaben für die Selbsthilfegruppen im Kanton. Im Jahr 1997 hat sich das Team Selbsthilfe, Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Thurgau, mit einem Pensum von 60 Prozent in Weinfelden etabliert. Seither hat sich die Anzahl der Anfragen und Gruppengründungen nahezu verdoppelt.
Selbsthilfegruppen haben sich als fester Bestandteil in der Gesellschaft verankert und etabliert. Von Selbsthilfegruppen profitieren nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren direktes Umfeld sowie das gesamte Gesundheits- und Sozialwesen. Angesichts der Kostenexplosion im Gesundheitswesen benötigt unsere Gesellschaft innovative Strategien der Prävention und Gesundheitsförderung. Selbsthilfegruppen vermitteln Gesundheit bei minimalstem finanziellen Aufwand.
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Immer mehr Kantone der deutschen Schweiz haben die Kosten-Nutzen-Rechnung gemacht und investieren in ihre Kontaktstellen für Selbsthilfegruppen – eine Entwicklung, mit welcher der Kanton Thurgau bis jetzt noch nicht Schritt gehalten hat.

WTO streitet um Patentschutz

images-14Die Welthandelskonferenz (WTO) hat China als Mitglied aufgenommen. An der Tagung im Golfemirat Katar will die Ministerkonferenz einen neuen Anlauf zur Neugestaltung des internationalen Handels nehmen.

China unterstütze den geplanten Start einer neuen Welthandelsrunde, solange dabei auch die Interessen der Entwicklungsländer berücksichtigt würden, erklärte Handelsminister Shi Guangsheng.

Zu teure Medikamente

In Doha geht es unter anderem um den Streit über den Patentschutz für Arzneimittel. Brasilien und Indien drängen als Anführer einer Gruppe von Entwicklungsländern auf eine Bestimmung, dass keine WTO-Vereinbarung sie davon abhalten kann, die öffentliche Gesundheit zu schützen. Die USA, die Schweiz, Japan und Kanada wollen eine derart allgemeine Erklärung aber nicht akzeptieren.Zu diesem Streit über die «Trade Related Intellectual Property Rights» (Trips) erklärten verschiedene Hilfsorganisationen, Patentschutz für Arzneimittel bedeute für die Entwicklungsländer eine nicht hinnehmbare Kostensteigerung von bis zu 30 Prozent.

Schweiz sucht flexible Lösung

images-15Volkswirtschaftsminister Couchepin verteidigte den Patentschutz für Medikamente. Trotz Krisen im Gesundheitswesen und Epidemien wie Aids, Malaria und Tuberkulose müsse am Trips-Abkommen festgehalten werden. «Nur ein solcher Patentschutz ermutigt zur Erforschung und Entwicklung von neuen Medikamenten und Therapien zum Nutzen aller.» Die Schweiz sei aber bereit, zu einer Flexibilität des Abkommens beizutragen, die auch den Mittellosen den Zugang zu Medikamenten garantiere.

Wasser heilt und hält gesund

Das Lebenselexier Wasser ist in der Naturheilkunde von Sebastian Kneipp die erste von fünf Säulen. Ein Vortrag zeigte auf, dass seine Ganzheitstherapie nach über 100 Jahren noch immer aktuell ist.

images-12Am Freitag genoss der Kneipp-Verein Weinfelden Gastrecht bei der Volksgesundheit Sektion Weinfelden und hatte die Gelegenheit, die Kneipp’sche Philosophie über Heilung und gesundes Leben vorzustellen.Als ein unermüdlicher Forscher, der seine ganzheitliche Therapie sein ganzes Leben lang in der Anwendung an sich selbst entwickelt und erprobt hat, wurde der Pfarrer Sebastian Kneipp von Silvia Götz-Nüssli vorgestellt. Die freiberuflich tätige Krankenschwester aus Märstetten ist seit drei Jahren Präsidentin des Kneipp-Vereins Weinfelden.

Hoffnung und Heilung

1821 geboren, wuchs Sebastian Kneipp als Sohn eines armen Webers im Allgäu auf, wo er eine harte, arbeitsreiche Kindheit auf dem Lande durchlebte. Sein Wunsch, Pfarrer zu werden, schien schwer realisierbar, zumal er an einer schweren Lungentuberkulose litt. Für die Ärzte war er ein hoffnungsloser Fall.Ein Büchlein des Arztes Johann Sigmund Hahn über Wasseranwendungen brachte ihm Hoffnung, und die «Medizin» Wasser liess ihn schliesslich genesen. Er wurde zu einem bedeutenden Begründer der Selbstbehandlung und entwickelte seine Lehre vom gesunden Leben und naturgemässen Heilen. Sie ruht auf fünf Säulen. An erster Stelle stehen die Wasseranwendungen.Diese wurden von Verena Gasser sehr anschaulich erläutert. Nach jungen Jahren mit schlechter Gesundheit, habe sich dies bis zur Lebensmitte grundlegend gewandelt, erklärte sie ihre Begeisterung für die Kneipp-Therapie. Wasser sei das erste, natürlichste und einfachste Heilmittel. «Täglich fünf bis zehn Minuten, manchmal eine halbe Stunde» nähmen die Kneipp’schen Anwendungen in Anspruch, betonte Gasser. Wer nicht so wenig Zeit für die Gesundheit aufbringen wolle, müsse einmal viel Zeit für die Krankheit opfern, zitierte sie den warnenden Kneipp, um dann seine Trockenbürsten-Massage und die Wasseranwendungen praxisnah zu erklären.

Immunsystem stärken

images-13Tautreten oder Taulaufen, im Winter ersetzt durch einen Barfusslauf im Schnee, Wassertreten, Bäder, Güsse und Wickel gehören zu den vielfältigen Möglichkeiten, mit Wasser zu heilen und die Gesundheit zu erhalten. Alle stärken sie das Immunsystem. Kneipps Hydrotherapie gibt klare Anweisungen mit festgelegten Bewegungsabläufen für die Behandlung unterschiedlichster Krankheiten. Sie sei auch sehr wirksam zur Erhaltung der Gesundheit, betonte Gasser, und könnte darum einen grossen Beitrag zur Kostensenkung im Gesundheitswesen leisten. Die weiteren Säulen von Kneipps Gesundheitslehre sind Bewegung, Heilkräuter, Ernährung und Lebensordnung.

WTO: Durchbruch bei Medikamenten

An der WTO-Konferenz ist eine Einigung beim Zugang zu Medikamenten «fast unter Dach». Starr sind die Positionen in den Dossiers Landwirtschaft und Textilien.

images-10Eine Übereinkunft bei der Frage der öffentlichen Gesundheit und des Schutzes des geistigen Eigentums (Trips-Abkommen) ist gestern Abend «praktisch unter Dach und Fach» gebracht worden. Das erklärten Diplomaten an der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Katar. Die Schweiz sei nicht in allen Details einverstanden, könne aber mit dem Kompromiss leben, sagte Louis-Pierre Girard, Schweizer Botschafter bei der WTO. Der Schweizer Pharmaindustrie werde aus der Verabschiedung dieser Erklärung kaum Schaden entstehen. Der Text kläre unter anderem das Recht aller Länder, in Notfällen, etwa im Kampf gegen Aids, die Flexibilität des Trips-Abkommens auszuschöpfen. Jedes Land komme so in den Genuss eines erleichterten und verbilligten Zugangs zu nötigen Medikamenten.

Patentrechte sind umstritten

Die Frage der Patentrechte im Welthandel spaltet Industrie- und Entwicklungsländer seit langem. WTO-Vertreter betrachten sie als wesentlich, weil Kritiker das Trips-Abkommen von 1994 immer wieder als Beleg dafür anführen, dass der freie Handel reiche Staaten gegenüber ärmeren begünstige. Die Entwicklungsländer, angeführt von Brasilien und Indien, hatten Möglichkeiten für die Aufhebung von Patenten gefordert, die Medikamente 20 Jahre lang schützen. Weil sich viele Länder westliche Medikamente oft nicht leisten können, wollen sie billigere Nachahmprodukte selbst legal produzieren oder importieren. Unter der Führung der USA wollten die Industrieländer einer pauschalen Aufhebung der Patentrechte nicht zustimmen, weil sie Folgen für andere Patente und eine Gefahr für der Pharmaindustrie befürchten.

Blockierte Dossiers

images-11In unterschiedlichem Mass festgefahren sind die Positionen in den anderen Dossiers wie Agrarsubventionen der EU, Quoten und Zölle für Textilien, Umwelt, Arbeitsstandards, Investitionen und Wettbewerb. Damit blieb unklar, ob heute zum Ende der WTO-Konferenz eine neue Welthandelsrunde lanciert wird. Die führenden Handelsnationen versprechen sich davon Impulse für Wachstum und Beschäftigung und neues Vertrauen für die Märkte.

Eine frühe Beratung sichert den wohlverdienten Ruhestand...

«Fangen Sie früh mit der Planung der Pensionierung an», wurde dem Publikum im Rahmen einer Info-Veranstaltung im Hotel Seegarten geraten.

images-8Arbon – «Das Nonplusultra ist Ihre gute Gesundheit», setzte Roger Ritz von der Raiffeisenbank Roggwil an den Schluss der Veranstaltung für Leute, die vor der Pensionierung stehen. Doch damit der dritte Lebensabschnitt sorglos ist, will er überlegt und geplant werden.

Die Ausführungen auch der Referenten von Helvetia Patria und Provida Consulting zeigten es: der Durchschnittsbürger blickt nicht durch den Dschungel der Möglichkeiten, Chancen und Risiken, er benötigt Beratung. Das scheint vielen Sechzigern bewusst zu sein: Ein Grossteil der Interessenten musste auf gleiche Veranstaltungen in der Region verwiesen werden.
Wer sich für ein Gespräch bei einem der drei Veranstaltungspartner anmeldet, wird zu einer Bestandesaufnahme und Zielformulierung hingeführt; es werden Lösungsansätze erarbeitet und diese im Pensionsalter von Zeit zu Zeit überprüft, wo nötig angepasst.

Risiko kontra Sicherheit

download-10«Wir empfehlen Ihnen, jene Lösung zu wählen, bei der es Ihnen wohl ist, auch wenn andere Anlagen vielleicht mehr Rendite versprechen. «Mehr Rendite» kann auch «mehr Risiko» bedeuten. Aufhorchen liess, was zu steuerlichen Vorteilen gesagt wurde: Zum Beispiel sind seit diesem Jahr Leibrenten, also private Altersrentenversicherung, nur noch zu 40 Prozent zu versteuern.

Finanzplanung lohnt sich

Breiten Raum nahmen die Ausführungen zum Ehegüter- und Erbrecht ein. Eine umfassende Finanzplanung gehe voraus, erst dann sollten Entscheide in Bezug auf das Testament fallen, führte Michael Thomssen, Steuerexperte bei Provida Consulting, aus. Zur umfassenden Finanzplanung gehörten die steuerlichen Aspekte. Das Honorar für eine detaillierte Finanzplanung lohne sich bestimmt.

Rente beziehen oder Kapital auszahlen lassen? Dies müssen Sechziger und Sechzigerin drei Jahre vor der geplanten Pensionierung entscheiden; das Reglement der Pensionskasse ist dabei zu konsultieren.

Im Berufsleben Sparziele setzen

images-9Ziel der Pensionsplanung und der Massnahmen für den dritten Lebensabschnitt: So viel Einkommen zu haben, wie wir brauchen. Das wird möglich, wenn die ersten Überlegungen mitten im aktiven Berufsleben erfolgen und Sparziele eingehalten werden.

Budgetiert wird an der Linie der Stichworte: Einnahmen/Ausgaben,Vermögen/Schulden, Steuern, Risiken, Ehe- und Erbrecht. «Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an.» Ob Udo Jürgens Recht behält?

Werdende Eltern lernen Babys massieren

AltstÄtten. Am Dienstag, 27. November (14 Uhr), beginnt im «Raum für Gesundheit und Bewegung» ein Baby-Massagekurs mit Nelly Langenegger, Kursleiterin und dipl. Geburtsvorbereiterin FFG. Der Kurs dauert 90 Minuten, geht über vier Dienstage und will den Bedürfnissen von (werdenden) Müttern und Vätern entsprechen.

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Berührung ist der Kern des menschlichen Miteinanders und ist elementar für das Leben. Für das Neugeborene ist Be- rührung überlebensnötige Kommunikation: dadurch erfährt es Liebe und Zuneigung. Nur so kann es gedeihen und sich immer weiter entwickeln. Informationen und Anmeldungen direkt bei der Kursleiterin, 755 75 77, oder per E-Mail nellylangeneggertiscalinet.ch.

Vortrag über das starke Immunsystem

AltstÄtten. Am Donnerstag, 22. November, von 19.30 bis 21 Uhr findet im Hotel Badhof ein Vortrag zum Thema «Der Schlüssel zur Gesundheit – das starke Immunsystem» statt.

Das Immunsystem gehört zu den wichtigsten, aber auch kompliziertesten Vorgängen im Körper. Als Wächter über die Gesundheit schützt es vor Krankheits- erregern und übernimmt bei vielen Erkrankungen die Aufgabe, entzündli- che Prozesse zu bekämpfen. Ursache vieler Krankheiten ist letztendlich ein geschwächtes oder kraftloses Abwehrsystem. Schädigende Umwelteinflüsse, fal- sche Ernährung, Stress in der Familie oder im Beruf, zu wenig Schlaf, mangelnde Bewegung bis hin zu Nikotin- und übermässigem Alkoholgenuss sind nur einige Faktoren, die das Immunsystem nachhaltig schwächen. Die Fachärztin Dorothea Allemann verfügt über jahrelange Erfahrung in biologisch onkologischen Kliniken. Durch fundierte Weiterbildung erhielt sie zusätzlich die Anerkennung im Bereich Naturheilverfahren.

images-19Vortrag über das starke Immunsystem

AltstÄtten. Heute Mittwoch, 14. November, findet der Räbeliechtliumzug statt. Treffpunkt ist vor dem katholischen Pfarrheim St.Nikolaus (17.15 Uhr), abmarschiert wird eine Viertelstunde später. Der Umzug führt durchs Städtli. Organisiert wurde der Anlass von der Mütterrunde.

Vortrag über das starke Immunsystem

Altstätten. Heute Abend ist die soulig warme Stimme des Kenianers Eric Wainaina endlich auch in Altstätten in der «Statthalle» zu hören (20 Uhr, Türöffnung 19.30 Uhr). Seine Musik ist eine spannende Kombination afrikanischer Rhythmen mit Melodien der europäischen Soul- und Popwelt. Mit dabei auch der in Altstätten ansässige Ausnahme-Perkussionist Georg Mikirozis.

Vortrag über das starke Immunsystem

download-6Hinterforst/Eichberg. Am Donnerstag, 29. November (19.30 Uhr), binden die Frauen- und Müttergemeinschaft und der Frauenverein Kränze für den Weihnachtsmarkt. Ebenfalls werden an diesem Abend die einzelnen (hoffentlich möglichst zahlreichen) Guetzlisorten miteinander gemischt und abgepackt.

Die Organisatorinnen hoffen auf viele Helferinnen von der Frauen- und Müttergemeinschaft und dem Frauenverein. Der Erlös geht an einen guten Zweck. Wer Lust hat, die schönen und feinen Sachen zu verkaufen, melde sich bitte bei Paula Benz, 755 39 17.

Beweglichkeit und Gesundheit getestet

 

images-5Das Bewegungsstudio «Tanzmuus» Flawil/Gossau sowie die Psychomotorik-Therapiestelle Flawil luden letzten Samstag zum Gesundheits- und Infotag ein. Viele Personen liessen sich in den Bereichen Gesundheit und Bewegung testen.

FLAWIL. Eröffnet wurde der Infotag von den Kindern und Jugendlichen der Funky-Jazz-Klassen (Mischung aus Jazztanz und Hip-Hop) unter der Leitung Meret Cernys, Jazz-Tanz-Pädagogin. Mit ihrer Darbietung verschiedener Tanzkombis begeisterten sie das Publikum und erhielten einen kräftigen Applaus.

Beweglichkeitstest

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer liessen ihre Beweglichkeit bei Alexandra Kunz, Bewegungspädagogin, testen. Viele Besucher mussten erkennen, dass trotz häufigem Sporttreiben und einer guten Kraft- und Ausdauerleistung die Beweglichkeit des Körpers nur mittelmässig ist. Mit Methoden wie Stretching und Entspannung kann diese erhalten und gefördert werden. Bei Karin Niedermann, Gymnastikpädagogin, liessen sich die Teilnehmenden ihre Kraft in den Bereichen Beine, Arme und Rumpf testen. Vor allem die männlichen Gäste fühlten sich hier angesprochen. Karin Niedermann konnte viele testende Personen davon überzeugen, dass für ein effizientes Krafttraining eine gute Auswahl an Übungen mit dem eigenen Körpergewicht in Kombination mit der Schwerkraft für den Alltag und Freizeitsport völlig ausreichend ist. Krafttraining sollte zudem in Bewegung absolviert werden.

Geschicklichkeitsparcours

download-3Voraussetzung einer guten Haltungs- und Bewegungskoordination ist das Gleichtgewicht. Elisabeth Steeger von der Psychomotorik-Therapiestelle Flawil gestaltete einen kreativen Geschicklichkeitsparcours, in welchem die Teilnehmer ihre Balancefähigkeit unter Beweis stellen konnten.Manuela Knaus, Wellnesstrainerin und Mitarbeiterin der Ameisen-Apotheke in Flawil, beriet in den Bereichen Gesundheit und Ernährung. Es wurden Blutdruck- sowie Fettmessungen vorgenommen. Viele Personen nutzten auch die Gelegenheit für eine persönliche Beratung.

Gesundheit und Wohlbefinden unter einem Dach

images-4Die ProCare-Medical-Wellness- Praxis in Freidorf bietet alter-native Methoden zur Behandlung von gesundheitlichen Beschwerden.

Ganz niedrig soll sie werden, die Hemmschwelle zur Medical-Wellness- Praxis von Barbara Schmid. Dies, indem bis Ende November bei Interessierten eine gratis Gesundheitsauswertung durchgeführt wird.

Aber auch der Tag der offenen Tür am kommenden Samstag, 17. November, soll dazu beitragen: Von 10 bis 17 Uhr darf sich die Öffentlichkeit ganz ungeniert in den verschiedenen Räumen an der Säntisstrasse 2 umsehen und sich etwa den Bio-Light-Generator, die Magnetfeldmatte oder das Fettanalysegerät erklären lassen.

Eine Woche im Fachkurhaus

Zudem wird ein Wettbewerb durchgeführt, und als Preis winkt eine Woche im Fachkurhaus Seeblick in Berlingen. Auf dem Gesundheitsprogramm der Medical-Wellness-Praxis stehen Algenwickel und Cellulite-Massagen.

Dasselbe Konzept bietet auch das Fachkurhaus Seeblick in Berlingen stationär an. Barbara Schmid ist dahingehend ausgebildet worden und führt nun das Angebot im ambulanten Bereich. Mit dazu gehören verschiedene Produkte im Bereich Ernährung und Beratung.

Entspannung bei Stress

Wer sich einfach einmal entspannen will, ist genauso willkommen wie jene, die ein ganz konkretes Anliegen haben.
Beispielsweise Personen, die unter Müdigkeit, Stress oder ernährungsbedingten Stoffwechselstörungen leiden. Auch bei Rückenschmerzen und Verspannungen kann Barbara Schmid praktische Ratschläge erteilen.

Zusammenarbeit mit Ärzten

download-2Als ausgebildete medizinische Praxis-assistentin und seit mehreren Jahren im Kantonsspital St. Gallen tätig, begrüsst sie eine Zusammenarbeit mit den hiesigen Ärzten.

Andererseits hat Barbara Schmid an sich selber erfahren, dass dank alternativer Methoden ihre chronischen Rückenbeschwerden für immer überwunden sind.

Bank förderte Gesundheit am besten

images-2Die Raiffeisenbank Kleinwalsertal AG erhielt am Dienstag in Bregenz den ersten Preis für Gesundheitsförderung der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK).

Bregenz – Die Bankmitarbeiter hatten in Eigeninitiative eine Vielzahl von Massnahmen zur Gesundheitsförderung ausgearbeitet – vom Gratis-Obst über den eigenen Fitnessraum bis zur Ernährungsberatung. Insgesamt hatten sich 114 Projekte um den Preis der Internationalen Bodenseekonferenz beworben – 50 aus der Schweiz und Liechtenstein, 25 aus Vorarlberg, 20 aus Bayern und 19 aus Baden-Württemberg. Die Jury wählte zunächst 16 Projekte aus, die in den kommenden zwei Jahren in einer Wanderausstellung im gesamten Bodenseeraum präsentiert werden.

Einige dieser Projekte seien zwar «sehr viel grösser und zum Teil auch professioneller» als das Programm «Body & Mind» der Raiffeisenbank Kleinwalsertal. Doch gerade weil es sich um eine «Privatinitiative handle, in der sehr viele unterschiedliche Dinge umgesetzt wurden», sei dieses Projekt ausgewählt worden, begründete Jury-mitglied Stefan Allgäuer, Geschäftsführer des Vorarlberger Instituts für Sozialdienste, den Juryentscheid.

Mit einem Bügelservice

images-3Die Bank bietet ihren Mitarbeitern eine Reihe unterschiedlicher Angebote. Die ungewöhnlichste Dienstleistung ist wohl der Bügelservice, der den vornehmlich weiblichen Mitarbeiterinnen der Bank die Zeit schaffen soll, all die Angebote auch wahrzunehmen. Die Bank trägt einen Teil der Kosten, allein im laufenden Jahr immerhin rund 45 000 Franken. Vergeben wurde der Preis im Rahmen des ersten «IBK-Symposiums für Gesundheitsförderung und Prävention» im Bregenzer Festspielhaus. In den 16 für die Wanderausstellung ausgewählten Projekten ist laut dem St. Galler Präventionskoordinator François van der Linde zudem gewährleistet, dass das soziale Umfeld einbezogen werde. «Massnahmen für die individuelle Wellness bringen uns bei der Gesundheitsförderung nicht wesentlich weiter», so der Experte.

Neue Wege zu besserer Gesundheit

imagesDie Obipektin AG, Bischofszell, hat zusammen mit dem Veterinär Ernst-August Niemack ein Ergänzungsfutter für landwirtschaftliche Nutztiere entwickelt, das aus pflanzlichen Rohstoffen in Lebensmittelqualität besteht.

bischofszell. «Ausgewogene Ernährung mag heute abgedroschen klingen. Tatsache ist jedoch, dass ein hoher Anteil von Krankheiten auf ernährungsbedingte Fehler zurückzuführen ist», sagt Ernst-August Niemack. «Gerade auch bei Tieren wird gesunde Ernährung mit Blick auf die restriktiven Arzneimittelabgaben immer wichtiger.» Das neu entwickelte Ergänzungsfuttermittel heisst Frumixan-feed. Es ist ein natürlicher «Früchtecocktail» und besteht aus vielen sekundären Pflanzenstoffen wie beispielsweise Quellstoffen, Kohlehydraten, Pflanzenrohfasern sowie Antioxydantien. Aus der menschlichen Ernährung ist die positive Wirkung dieser Bestandteile auf die Gesundheit, insbesondere auf die Verdauung, bekannt.

Wohlbefinden gesteigert

Tierärzte und Bauern haben festgestellt, dass bei paralleler Abgabe von Antibiotika und Frumixan-feed weniger Antibiotika verabreicht werden müssen. Bei konsequenter Verfütterung zur Vorsorge hat sich herausgestellt, dass die Verlustquote, das heisst Ausfälle durch Krankheit, um mehr als 60 Prozent gesenkt werden konnte. Wie es natürlichen Mitteln eigen ist, werden sie vom Körper gut aufgenommen. Frumixan-feed ist ungefährlich für Mensch, Tier und Umwelt, da es sich aus natürlichen Bestandteilen der Pflanzenwelt zusammensetzt. «Frumixan-feed und weitere natürliche Ergänzungsfuttermittel helfen, landwirtschaftliche Nutztiere auf natürlichem Weg gesund zu erhalten», sagt Niemack. Er und Ernst Miller kennen sich seit Jahren. Niemack ist ein erfahrener Veterinär und Miller Geschäftsführer der Obipektin AG, Bischofszell, die sich auf dem Gebiet von Frucht- und Gemüsepulvern sowie gelierenden Pflanzenstoffen einen Namen gemacht hat. Die Idee zur Entwicklung eines natürlichen Ergänzungsfuttermittels für Tiere entstand, als Antibiotika in die Negativschlagzeilen kam wegen der Resistenzbildung, die sich auch auf Menschen übertrug.

images-1Gezielt hinzufügen

Wie Miller erklärt, haben sie sechs Jahre gebraucht, um Frumixan-feed zur Marktreife zu bringen. «Eine lange Reihe von Versuchen hat gezeigt, dass die auf Ausnutzung der Natur basierenden Rohstoffe die Gesundheit fördern.» Niemack betont, dass auf diesem Weg manche zur Gesunderhaltung scheinbar notwendigen tierfremden Zusatzstoffe überflüssig werden. Wer einen Blick auf die grünen Weideflächen wirft, wo vor wenigen Jahren noch kräuterreiche Wiesen das Auge erfreuten, ahnt, warum heute Ergänzungsfutter an Bedeutung gewinnt. Die natürlichen Reizelemente wie Bitter- und Würzstoffe sind mehrheitlich von den Wiesen verschwunden. Auch den mit allen Raffinessen aufgearbeiteten Futtermitteln fehlen sie in der Regel. Diese für die Ernährung scheinbar «zweitrangigen» Stoffe sind in den Rezepturen nicht enthalten, weil sie keinen Nährstoffcharakter haben. Hier setzt das Ergänzungsfutter den Hebel an: Die fehlenden Komponenten werden zusammengestellt und gezielt den entsprechenden Futtermitteln wieder zugefügt.pd