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Beweglichkeit und Gesundheit getestet

 

images-5Das Bewegungsstudio «Tanzmuus» Flawil/Gossau sowie die Psychomotorik-Therapiestelle Flawil luden letzten Samstag zum Gesundheits- und Infotag ein. Viele Personen liessen sich in den Bereichen Gesundheit und Bewegung testen.

FLAWIL. Eröffnet wurde der Infotag von den Kindern und Jugendlichen der Funky-Jazz-Klassen (Mischung aus Jazztanz und Hip-Hop) unter der Leitung Meret Cernys, Jazz-Tanz-Pädagogin. Mit ihrer Darbietung verschiedener Tanzkombis begeisterten sie das Publikum und erhielten einen kräftigen Applaus.

Beweglichkeitstest

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer liessen ihre Beweglichkeit bei Alexandra Kunz, Bewegungspädagogin, testen. Viele Besucher mussten erkennen, dass trotz häufigem Sporttreiben und einer guten Kraft- und Ausdauerleistung die Beweglichkeit des Körpers nur mittelmässig ist. Mit Methoden wie Stretching und Entspannung kann diese erhalten und gefördert werden. Bei Karin Niedermann, Gymnastikpädagogin, liessen sich die Teilnehmenden ihre Kraft in den Bereichen Beine, Arme und Rumpf testen. Vor allem die männlichen Gäste fühlten sich hier angesprochen. Karin Niedermann konnte viele testende Personen davon überzeugen, dass für ein effizientes Krafttraining eine gute Auswahl an Übungen mit dem eigenen Körpergewicht in Kombination mit der Schwerkraft für den Alltag und Freizeitsport völlig ausreichend ist. Krafttraining sollte zudem in Bewegung absolviert werden.

Geschicklichkeitsparcours

download-3Voraussetzung einer guten Haltungs- und Bewegungskoordination ist das Gleichtgewicht. Elisabeth Steeger von der Psychomotorik-Therapiestelle Flawil gestaltete einen kreativen Geschicklichkeitsparcours, in welchem die Teilnehmer ihre Balancefähigkeit unter Beweis stellen konnten.Manuela Knaus, Wellnesstrainerin und Mitarbeiterin der Ameisen-Apotheke in Flawil, beriet in den Bereichen Gesundheit und Ernährung. Es wurden Blutdruck- sowie Fettmessungen vorgenommen. Viele Personen nutzten auch die Gelegenheit für eine persönliche Beratung.

Gesundheit und Wohlbefinden unter einem Dach

images-4Die ProCare-Medical-Wellness- Praxis in Freidorf bietet alter-native Methoden zur Behandlung von gesundheitlichen Beschwerden.

Ganz niedrig soll sie werden, die Hemmschwelle zur Medical-Wellness- Praxis von Barbara Schmid. Dies, indem bis Ende November bei Interessierten eine gratis Gesundheitsauswertung durchgeführt wird.

Aber auch der Tag der offenen Tür am kommenden Samstag, 17. November, soll dazu beitragen: Von 10 bis 17 Uhr darf sich die Öffentlichkeit ganz ungeniert in den verschiedenen Räumen an der Säntisstrasse 2 umsehen und sich etwa den Bio-Light-Generator, die Magnetfeldmatte oder das Fettanalysegerät erklären lassen.

Eine Woche im Fachkurhaus

Zudem wird ein Wettbewerb durchgeführt, und als Preis winkt eine Woche im Fachkurhaus Seeblick in Berlingen. Auf dem Gesundheitsprogramm der Medical-Wellness-Praxis stehen Algenwickel und Cellulite-Massagen.

Dasselbe Konzept bietet auch das Fachkurhaus Seeblick in Berlingen stationär an. Barbara Schmid ist dahingehend ausgebildet worden und führt nun das Angebot im ambulanten Bereich. Mit dazu gehören verschiedene Produkte im Bereich Ernährung und Beratung.

Entspannung bei Stress

Wer sich einfach einmal entspannen will, ist genauso willkommen wie jene, die ein ganz konkretes Anliegen haben.
Beispielsweise Personen, die unter Müdigkeit, Stress oder ernährungsbedingten Stoffwechselstörungen leiden. Auch bei Rückenschmerzen und Verspannungen kann Barbara Schmid praktische Ratschläge erteilen.

Zusammenarbeit mit Ärzten

download-2Als ausgebildete medizinische Praxis-assistentin und seit mehreren Jahren im Kantonsspital St. Gallen tätig, begrüsst sie eine Zusammenarbeit mit den hiesigen Ärzten.

Andererseits hat Barbara Schmid an sich selber erfahren, dass dank alternativer Methoden ihre chronischen Rückenbeschwerden für immer überwunden sind.

Bank förderte Gesundheit am besten

images-2Die Raiffeisenbank Kleinwalsertal AG erhielt am Dienstag in Bregenz den ersten Preis für Gesundheitsförderung der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK).

Bregenz – Die Bankmitarbeiter hatten in Eigeninitiative eine Vielzahl von Massnahmen zur Gesundheitsförderung ausgearbeitet – vom Gratis-Obst über den eigenen Fitnessraum bis zur Ernährungsberatung. Insgesamt hatten sich 114 Projekte um den Preis der Internationalen Bodenseekonferenz beworben – 50 aus der Schweiz und Liechtenstein, 25 aus Vorarlberg, 20 aus Bayern und 19 aus Baden-Württemberg. Die Jury wählte zunächst 16 Projekte aus, die in den kommenden zwei Jahren in einer Wanderausstellung im gesamten Bodenseeraum präsentiert werden.

Einige dieser Projekte seien zwar «sehr viel grösser und zum Teil auch professioneller» als das Programm «Body & Mind» der Raiffeisenbank Kleinwalsertal. Doch gerade weil es sich um eine «Privatinitiative handle, in der sehr viele unterschiedliche Dinge umgesetzt wurden», sei dieses Projekt ausgewählt worden, begründete Jury-mitglied Stefan Allgäuer, Geschäftsführer des Vorarlberger Instituts für Sozialdienste, den Juryentscheid.

Mit einem Bügelservice

images-3Die Bank bietet ihren Mitarbeitern eine Reihe unterschiedlicher Angebote. Die ungewöhnlichste Dienstleistung ist wohl der Bügelservice, der den vornehmlich weiblichen Mitarbeiterinnen der Bank die Zeit schaffen soll, all die Angebote auch wahrzunehmen. Die Bank trägt einen Teil der Kosten, allein im laufenden Jahr immerhin rund 45 000 Franken. Vergeben wurde der Preis im Rahmen des ersten «IBK-Symposiums für Gesundheitsförderung und Prävention» im Bregenzer Festspielhaus. In den 16 für die Wanderausstellung ausgewählten Projekten ist laut dem St. Galler Präventionskoordinator François van der Linde zudem gewährleistet, dass das soziale Umfeld einbezogen werde. «Massnahmen für die individuelle Wellness bringen uns bei der Gesundheitsförderung nicht wesentlich weiter», so der Experte.

Neue Wege zu besserer Gesundheit

imagesDie Obipektin AG, Bischofszell, hat zusammen mit dem Veterinär Ernst-August Niemack ein Ergänzungsfutter für landwirtschaftliche Nutztiere entwickelt, das aus pflanzlichen Rohstoffen in Lebensmittelqualität besteht.

bischofszell. «Ausgewogene Ernährung mag heute abgedroschen klingen. Tatsache ist jedoch, dass ein hoher Anteil von Krankheiten auf ernährungsbedingte Fehler zurückzuführen ist», sagt Ernst-August Niemack. «Gerade auch bei Tieren wird gesunde Ernährung mit Blick auf die restriktiven Arzneimittelabgaben immer wichtiger.» Das neu entwickelte Ergänzungsfuttermittel heisst Frumixan-feed. Es ist ein natürlicher «Früchtecocktail» und besteht aus vielen sekundären Pflanzenstoffen wie beispielsweise Quellstoffen, Kohlehydraten, Pflanzenrohfasern sowie Antioxydantien. Aus der menschlichen Ernährung ist die positive Wirkung dieser Bestandteile auf die Gesundheit, insbesondere auf die Verdauung, bekannt.

Wohlbefinden gesteigert

Tierärzte und Bauern haben festgestellt, dass bei paralleler Abgabe von Antibiotika und Frumixan-feed weniger Antibiotika verabreicht werden müssen. Bei konsequenter Verfütterung zur Vorsorge hat sich herausgestellt, dass die Verlustquote, das heisst Ausfälle durch Krankheit, um mehr als 60 Prozent gesenkt werden konnte. Wie es natürlichen Mitteln eigen ist, werden sie vom Körper gut aufgenommen. Frumixan-feed ist ungefährlich für Mensch, Tier und Umwelt, da es sich aus natürlichen Bestandteilen der Pflanzenwelt zusammensetzt. «Frumixan-feed und weitere natürliche Ergänzungsfuttermittel helfen, landwirtschaftliche Nutztiere auf natürlichem Weg gesund zu erhalten», sagt Niemack. Er und Ernst Miller kennen sich seit Jahren. Niemack ist ein erfahrener Veterinär und Miller Geschäftsführer der Obipektin AG, Bischofszell, die sich auf dem Gebiet von Frucht- und Gemüsepulvern sowie gelierenden Pflanzenstoffen einen Namen gemacht hat. Die Idee zur Entwicklung eines natürlichen Ergänzungsfuttermittels für Tiere entstand, als Antibiotika in die Negativschlagzeilen kam wegen der Resistenzbildung, die sich auch auf Menschen übertrug.

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Wie Miller erklärt, haben sie sechs Jahre gebraucht, um Frumixan-feed zur Marktreife zu bringen. «Eine lange Reihe von Versuchen hat gezeigt, dass die auf Ausnutzung der Natur basierenden Rohstoffe die Gesundheit fördern.» Niemack betont, dass auf diesem Weg manche zur Gesunderhaltung scheinbar notwendigen tierfremden Zusatzstoffe überflüssig werden. Wer einen Blick auf die grünen Weideflächen wirft, wo vor wenigen Jahren noch kräuterreiche Wiesen das Auge erfreuten, ahnt, warum heute Ergänzungsfutter an Bedeutung gewinnt. Die natürlichen Reizelemente wie Bitter- und Würzstoffe sind mehrheitlich von den Wiesen verschwunden. Auch den mit allen Raffinessen aufgearbeiteten Futtermitteln fehlen sie in der Regel. Diese für die Ernährung scheinbar «zweitrangigen» Stoffe sind in den Rezepturen nicht enthalten, weil sie keinen Nährstoffcharakter haben. Hier setzt das Ergänzungsfutter den Hebel an: Die fehlenden Komponenten werden zusammengestellt und gezielt den entsprechenden Futtermitteln wieder zugefügt.pd