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Bank förderte Gesundheit am besten

images-2Die Raiffeisenbank Kleinwalsertal AG erhielt am Dienstag in Bregenz den ersten Preis für Gesundheitsförderung der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK).

Bregenz – Die Bankmitarbeiter hatten in Eigeninitiative eine Vielzahl von Massnahmen zur Gesundheitsförderung ausgearbeitet – vom Gratis-Obst über den eigenen Fitnessraum bis zur Ernährungsberatung. Insgesamt hatten sich 114 Projekte um den Preis der Internationalen Bodenseekonferenz beworben – 50 aus der Schweiz und Liechtenstein, 25 aus Vorarlberg, 20 aus Bayern und 19 aus Baden-Württemberg. Die Jury wählte zunächst 16 Projekte aus, die in den kommenden zwei Jahren in einer Wanderausstellung im gesamten Bodenseeraum präsentiert werden.

Einige dieser Projekte seien zwar «sehr viel grösser und zum Teil auch professioneller» als das Programm «Body & Mind» der Raiffeisenbank Kleinwalsertal. Doch gerade weil es sich um eine «Privatinitiative handle, in der sehr viele unterschiedliche Dinge umgesetzt wurden», sei dieses Projekt ausgewählt worden, begründete Jury-mitglied Stefan Allgäuer, Geschäftsführer des Vorarlberger Instituts für Sozialdienste, den Juryentscheid.

Mit einem Bügelservice

images-3Die Bank bietet ihren Mitarbeitern eine Reihe unterschiedlicher Angebote. Die ungewöhnlichste Dienstleistung ist wohl der Bügelservice, der den vornehmlich weiblichen Mitarbeiterinnen der Bank die Zeit schaffen soll, all die Angebote auch wahrzunehmen. Die Bank trägt einen Teil der Kosten, allein im laufenden Jahr immerhin rund 45 000 Franken. Vergeben wurde der Preis im Rahmen des ersten «IBK-Symposiums für Gesundheitsförderung und Prävention» im Bregenzer Festspielhaus. In den 16 für die Wanderausstellung ausgewählten Projekten ist laut dem St. Galler Präventionskoordinator François van der Linde zudem gewährleistet, dass das soziale Umfeld einbezogen werde. «Massnahmen für die individuelle Wellness bringen uns bei der Gesundheitsförderung nicht wesentlich weiter», so der Experte.